Kalia - Natives Olivenöl Extra

Ich höre sehr oft den Satz: „Bei Olivenöl ist Bio doch nicht so wichtig.“ Dabei hat man wohl das Bild von einem griechischen Bauern vor Augen, der in seinem auf traditionelle Art bewirtschafteten Olivenhain sitzt. Aber auch bei den griechischen Bauern hat mittlerweile die Chemie Einzug gehalten und man verfährt nach dem Grundsatz „Viel hilft viel!“.

Über unsrige diesjährige Ernte haben wir ein kurzes Video zusammengestellt.

Zur Ernte war es meist trocken, bei Temperaturen etwas über 15 Grad. Das Video zeigt, wie die Netze ausgebreitet, die Oliven von den Bäumen getrennt und in Kisten gefüllt werden. Anschließend werden sie in der nahegelegenen Mühle zu unserem extra nativen Olivenöl verarbeitet.

Klimatisch war 2016 kein gutes Jahr für Oliven. Nachdem es im Frühjahr eine regelrechte Dürre herrschte, ist der Regen in der zweiten Jahreshälfte in Taifunstärke zurückgekehrt. Die Olivenernte ist dementsprechend leider weniger reichhaltig als erhofft ausgefallen.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Olivenöls sind Grund dafür, dass Olivenöl seit Jahrtausenden auch äußerlich zur Haut- und Haarpflege angewendet wird. In allen Ländern rund ums Mittelmeer gibt es überlieferte Rezepte und Hausmittel für die Körperpflege. Aber auch in jüngster Zeit findet man immer mehr Pflegeprodukte auf Olivenölbasis im Handel.

Kühlschrank oder nicht Kühlschrank ...
... das ist beim Olivenöl gar nicht die Frage.

Denn man kann dabei eigentlich gar nichts verkehrt machen.

Richtig: Olivenöl sollte lichtgeschützt und kühl gelagert werden. Ideal sind Temperaturen zwischen 10 ° C und 16° C. Im Kühlschrank verfestigt sich das naturreine Olivenöl. Das liegt an den Wachsen der Olivenschale.

Unsere neuen natürlich aromatisierten Olivenöle inspirieren uns mit bereits bekannten Rezepten zu experimentieren. Eine Schokoladen-Mousse mit Olivenöl herzustellen ist an sich schon eine ungewöhnliche Idee. Ebenso haben wir zweifelnde Blicke gesehen, wenn wir von unserem aromatisierten Kaffee-Olivenöl gesprochen haben.

 

Derweil sich in Deutschland die Lebkuchen und Zimtsterne in den Supermärkten stapeln, beginnt im Mittelmeerraum für die Olivenbauern die Erntesaison. Auch dieses Jahr haben wir uns dieser Aufgabe wieder mit Begeisterung angenommen.
 

Olivenöle werden in verschiedene Qualitätsklassen wie „natives Olivenöl extra“ (englisch: extra virgin) eingeteilt – so sieht es der Gesetzgeber vor. Diese sollen dem Kunden Orientierung geben und die Kaufentscheidung erleichtern. Leider funktioniert das System nicht wirklich. Denn als Konsument kann man sich keineswegs darauf verlassen, dass ein Olivenöl der höchsten Güteklasse extra nativ tatsächlich hochwertig ist. Da wir jedoch immer wieder gefragt werden, was es mit dem Label extra nativ eigentlich auf sich hat, erläutern wir dies im Folgenden noch einmal.

Jedes Jahr im November ist es wieder soweit: Im Mittelmeerraum beginnt die Olivenernte. Doch im Jahr 2014 erlebten viele Bauern eine Enttäuschung. Denn ungünstige Witterungsbedingungen und die Olivenfliege haben in fast allen wichtigen Produzentenländern für teilweise erhebliche Ernteeinbußen geführt. Schon jetzt werden Knapheiten und Preissteigerungen befürchtet. Nur Griechenland kommt vergleichsweise glimpflich davon. Die leicht unterdurchschnittlichen Erntemengen werden durch die hervorragende Qualität des diesjährigen Öls mehr als aufgewogen.   

Die diesjährige Ernte ist im vollen Gange, auch wenn wir aktuell wegen der heftigen Regenfälle immer wieder Pausen einlegen müssen. Dennoch könnte die Stimmung kaum besser sein. Denn die Ernte hat all unsere Erwartungen übertroffen: die Qualität des Öls ist überragend. Und einen ganz kleinen Teil dieses ganz frischen Öls haben wir direkt abgefüllt. Dieses noch jungfräuliche Öl ist in Italien auch unter dem Namen "Primario" bekannt und eine nur für kurze Zeit erhältliche saisonale Spezialität. 

Luftverschmutzung ist leider ein immer drängender werdendes Problem, mit ernst zu nehmenden Folgen für Mensch, Tier und Umwelt. Wissenschaftler haben nun erstamals konkrete Hinweise darauf gefunden, dass Olivenöl ein effektives Mittel gegen die von Schadsftoffpartikeln in der Luft verursachte Endotheliale Dysfunktion darstellt. Das Team von Wissenschaftlern der Amerikanischen Environmental Protection Agency stellte seine Ergebnisse jetzt auf einer Fachkonferenz in Amerika vor.

Wenn man heutzutage in Deutschland zu einem der großen Supermärkte geht, kostet ein Liter angeblich Extra Natives Olivenöl etwa  4 bis 5 EUR. Wenn man bedenkt, dass ein Olivenbaum der Sorte Koroneiki -  je nachdem ob und wie er gepflegt, bewässert und gedüngt wird - zwischen 2-10 Liter Olivenöl pro Jahr produziert, wird schnell klar: Zu diesen Preisen kann man eigentlich kein hochwertiges Olivenöl produzieren.

Wussten Sie schon, dass es über 1000 verschiede Sorten von Oliven mit ihrem jeweils eigenen Geschmack gibt?  Das richtige Olivenöl auszuwählen ist deshalb gar nicht so einfach. In diesem Beitrag erklären wir, welches Öl für welchen Verwendungszweck geeignet ist.