Kalia - Natives Olivenöl Extra

Was sind eigentlich Polyphenole?

Fast jeder hat schon einmal gehört, dass Olivenöl gut für die Gesundheit ist. Aber stimmt das eigentlich? Kurz gesagt: ja, und hauptverantwortlich dafür sind die im Olivenöl enthaltenen Polyphenole.

Polyphenole sind sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe, wie sie unter anderem auch in Weintrauben, Ginko und Tee gefunden werden. Sie gehören zu der Gruppe der Antioxidantien. Ihre Hauptaufgabe ist es, die Pflanzen vor Oxidation, und damit vor Zerfall, zu schützen. Oxidation sorgt beispielsweise dafür, dass sich eine gepellte Banane binnen kürzester Zeit braun verfärbt. Olivenöl mit einem hohen Polyphenolanteil bleibt deshalb länger frisch und haltbar. Aber Polyphenole sind auch für den Menschen nützlich. Sie sind gesund, wirken entzündungshemmend sowie krebsvorbeugend und helfen außerdem gegen Krankheiten wie Alzheimer, Herzinfarkte und Haarausfall. Dies haben zahlreiche Studien wiederholt unter Beweis gestellt.

Doch haben alle Olivenöle den gleichen Polyphenolgehalt? Leider ist dies nicht der Fall. Übermäßige Bewässerung und Düngung, sowie die falsche Extraktionsmethode, verschlechtern die Qualität und den Polyphenolanteil des Öls drastisch. Der Olivenoelblog schreibt, dass gute Olivenöle einen Polyphenolanteil von etwa 250 bis über 800 mg/Liter aufweisen können, während billige Supermarktöle bestenfalls auf 100 mg/Liter kommen. Übrigens: Koroneiki Oliven, wie sie für Kalia Olivenöl ausschließlich verwendet werden, haben einen besonders hohen Anteil an Polyphenolen.

(Photo by France Bon Appétit / CC BY-ND 2.0)